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Einsätze

Steinbach am Attersee: Abschnittsübergreifender Großeinsatz nach Flugzeugabsturz

Christian Stoxreiter zur Übersicht

Am Mittwoch, 26. August 2026, wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften um 11:25 Uhr zu einem Flugzeugabsturz im Bereich Steinbach am Attersee alarmiert. Augenzeugen hatten die Einsatzkräfte alarmiert, als sie beobachteten, dass ein Kleinflugzeug in den Attersee stürzte.

Umgehend rückten die Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Rotem Kreuz, Wasserrettung und Polizei zu der von Augenzeugen gemeldeten Unfallstelle aus.

Der Feuerwehreinsatzleiter Thomas Gaigg berichtete von der Lage beim Eintreffen: „Das Flugzeug dürfte sofort gesunken sein, wir haben beim Eintreffen und bei den Fahrten mit den Feuerwehrbooten nur mehr Treibstoff an der Wasseroberfläche sehen können.“

Boote suchen Unfallstelle ab

Die Boote von Feuerwehr, Polizei und Wasserrettung suchten den Absturzbereich ab und konnten das Flugzeug auch nach genauer Suche nicht sichten. An dieser Stelle hat der Attersee zwischen 140 und 160 m Tiefe.  Somit konnten die alarmierten Einsatztaucher von Feuerwehr und Wasserrettung Schritt für Schritt wieder vom Einsatzort abrücken.

Ölsperren errichtet

Um die Ausbreitung von Treibstoff im Attersee zu verhindern, wurden Ölsperren errichtet und der Treibstoff mit Ölbindefliess von der Wasseroberfläche aufgesaugt

Kontrolle der Treibstoffausbreitung mit Drohne

Die Kontrollflüge der Feuerwehrdrohnen ergaben keine sichtbare Verunreinigung des Attersee an der Absturzstelle. Somit zeigte die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr (Ölsperre, Ölbindefliess) rasch Wirkung.

Wasserroboter und Sonar im Einsatz

Nachdem in einer so großen Tiefe normale Einsatztaucher nicht eingesetzt werden können, wurden die Unterwasserroboter von Feuerwehr und Wasserrettung und zusätzlich Sonargeräte zur Suche des Wracks eingesetzt.

Ortung des Wracks

Am Abend konnten Teile des abgestürzten Flugzeugs durch die Unterwasserroboter gefunden werden. In den nächsten Tagen wird nach einer weiteren Markierung der Teil eine Bergung erfolgen.

Der Einsatz der 110 Einsatzkräfte konnte vorerst am Mittwochabend beendet werden.

Folgende Feuerwehren waren im Einsatz:

  • Steinbach am Attersee
  • Unterach am Attersee
  • Seewalchen am Attersee
  • Mondsee
  • Traunkirchen
  • Vöcklabruck
  • St. Peter am Hart
  • Weyregg am Attersee
  • Abschnittsdrohnengruppe Mondsee
  • Abschnittsfeuerwehrkommandant Attersee
  • Abschnittsfeuerwehrkommandant Mondsee
  • Bezirksfeuerwehrkommandant Vöcklabruck
  • Fachbeauftragter Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Mondsee

    Fotos: C. Stoxreiter AFKDO,