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Stützpunktwesen: Moderne Technik für Oberösterreichs Feuerwehren

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Am 28. April 2026 wurden im Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich 31 spezialisierte Fahrzeuge und Geräte an Stützpunktfeuerwehren übergeben – darunter moderne Wasserfahrzeuge, Rollcontainer für Brandeinsätze in Tunnels, Wechselladefahrzeuge mit Kran sowie Einsatzfahrzeuge für Tunnelanlagen. Diese Übergabe stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des oberösterreichischen Stützpunktwesens dar.

Am 28. April 2026 wurden im Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich 31 spezialisierte Fahrzeuge und Geräte an Stützpunktfeuerwehren übergeben. In Anwesenheit von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Landesrätin Michaela Langer-Weninger, FPräs Robert Mayer, LBDSTV Michael Hutterer und LFI Ing. Karl Kraml sowie zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Feuerwehrwesen erfolgte die feierliche Übergabe.

Dazu zählen unter anderem Wasserfahrzeuge, Rollcontainer für Tunnelbrände, Wechselladefahrzeuge mit Kran sowie Einsatzfahrzeuge für Tunnelanlagen. Mit Investitionen von über fünf Millionen Euro wurden 28 Feuerwehren aus 15 Bezirken mit moderner Technik ausgestattet. Finanziert wurde die Beschaffung aus Mitteln des Bundes, des Landes Oberösterreich sowie weiterer Partner wie ASFINAG und ÖBB.

Aktuell übernehmen 215 Feuerwehren in Oberösterreich rund 500 Stützpunktaufgaben. Schwerpunkte der Weiterentwicklung liegen unter anderem bei Wechselladefahrzeugen, Tunnelbrandbekämpfung, Tauch- und Wasserdienst, Höhenrettung, Drohnen, Logistik sowie neuen Systemlösungen für Gefahrstoffe und Löschunterstützung.

Das Stützpunktwesen bildet damit ein wesentliches Rückgrat des Katastrophenschutzes in Oberösterreich. Der Oö. Landes-Feuerwehrverband dankt dem Land Oberösterreich, den unterstützenden Stellen sowie allen Feuerwehren, die diese wichtigen Aufgaben übernehmen.

 

Wenn Menschen in Not sind, zählen oft Sekunden – und auf unsere Feuerwehren ist Verlass. Mit den neuen Fahrzeugen und Geräten schaffen wir beste Voraussetzungen für jene, die Tag und Nacht bereitstehen, um anderen zu helfen. Das ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für dieses Engagement und für den Zusammenhalt in unserem Land.

Technik allein löscht kein Feuer und rettet kein Leben – aber sie unterstützt jene, die genau das tun: Sie gibt Sicherheit, erleichtert die Arbeit und verschafft entscheidende Sekunden. Mit 31 neuen Fahrzeugen und Spezialgeräten stärken wir gezielt das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes. Gerade das Stützpunktwesen ist für Oberösterreich und die Menschen – besonders im ländlichen Raum – von zentraler Bedeutung. Es erhöht die Effizienz und stärkt die Schlagkraft, damit Hilfe rasch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Denn Heimat braucht Sicherheit – und moderne Rahmenbedingungen für jene Menschen, die Verantwortung tragen und helfen, wenn es darauf ankommt. Die Investition von über 5 Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis zur Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehren und zur Sicherheit unserer Einsatzkräfte.

Die Strategieentwicklung des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes und die damit verbundenen gezielten Investitionen zeigen, wie wichtig es ist, unser Stützpunktwesen laufend weiterzuentwickeln und an neue Herausforderungen anzupassen. Es sind die bestens ausgebildeten Feuerwehrmitglieder, die mit dieser modernen Ausstattung im Einsatzfall rasch und professionell Hilfe leisten können. Genau dieses Zusammenspiel aus Engagement, Kompetenz und Technik macht die Stärke des oberösterreichischen Feuerwehrwesens aus.

Ein starkes Stützpunktwesen lebt von klarer Planung, gezielter Investition und der laufenden Weiterentwicklung unserer Systeme. Unser Ziel ist es, Spezialausrüstung strategisch so zu positionieren, dass sie im Einsatzfall schnell und wirkungsvoll zur Verfügung steht. Damit schaffen wir die Grundlage, um auch zukünftige Herausforderungen im Katastrophenschutz bestmöglich zu bewältigen

Der Oö. Landes-Feuerwehrverband bedankt sich herzlich beim Land Oberösterreich und bei Landesrätin Michaela Langer-Weninger für die wertvolle Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt auch allen Feuerwehren, die sich engagiert mit den zusätzlichen Aufgaben eines Stützpunktes auseinandersetzen und bereit sind, diese wichtigen Herausforderungen zu übernehmen.

 

Bilder: Hermann Kollinger